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<title>Kneippianer ergreifen klar Partei für die Gesundheit</title>
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Essen. Fast 100 KneippianerInnen aus ganz NRW lernten bei einem Treffen in Essen die neue Kneipp-Bund Präsidentin Frau Caspers-Merk kennen und stimmen mit ihr überein: "Wir sind nicht parteipolitisch, aber parteiisch - wir ergreifen Partei für die Gesundheit." Außerdem ließen sich die Teilnehmer vom ehemaligen Schalker Vereinsarzt Dr. Thorsten Rarreck inhaltlich inspirieren und übera...]]></description>
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Essen. Fast 100 KneippianerInnen aus ganz NRW lernten bei einem Treffen in Essen die neue Kneipp-Bund Präsidentin Frau Caspers-Merk kennen und stimmen mit ihr überein: "Wir sind nicht parteipolitisch, aber parteiisch - wir ergreifen Partei für die Gesundheit." Außerdem ließen sich die Teilnehmer vom ehemaligen Schalker Vereinsarzt Dr. Thorsten Rarreck inhaltlich inspirieren und überarbeiteten die längst fällige Verbandssatzung. 
Nach einer Begrüßung des Landesverbandsvorsitzenden Günter Puhe - der auch Mitglied des Kneipp-Bund Präsidiums ist und Vorsitzender eines sehr großen Kneipp-Vereins in Bocholt - lauschten die fast 100 Teilnehmer Marion Caspers- Merk. So manch einem kam das Gesicht der ersten weiblichen Präsidentin des Kneipp-Bund e.V. bekannt vor, war sie doch parlamentarische Staatssekretärin von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (2005- 2009) und Mitglied im deutschen Bundestag (1990- 2009).
Ganz deutlich wurde die Präsidentin, als es um die Erwartungen des Kneipp-Bunds an die Politik ging. Sie fordert,  dass mehr getan werden muss für Prävention und Gesundheitsförderung. „Es wird noch immer viel zu wenig Geld in die Hand genommen für Settingmaßnahmen, insbesondere in Kitas und Schulen,“ so die Rednerin. „Wir müssen die Gesundheitspolitik vom Kopf auf die Füße stellen. Wir fordern das aus gutem Grund, wir fordern viel, aber wir leisten auch viel."
Mit mehr als 30 Kneipp-Kitas in NRW hat der Landesverband schon einiges in die Wege geleitet. Er benötigt aber weiterhin dringend die Unterstützung der Politik für eine hochwertige und nachhaltige - und übrigens weit gehend ehrenamtliche - Arbeit. 
Der Kneipp-Bund Landesverband NRW e.V. ist mit seinen 88 Kneipp-Vereinen und insgesamt 25.400 Mitgliedern der größte Landesverband in Deutschland. Außerdem gibt es in NRW zwei nach Kneipp zertifizierten Senioreneinrichtungen sowie 30 Kitas, wobei viele weitere bereits auf dem Weg zur Zertifizierung sind. In diesen Einrichtungen werden die fünf kneippschen Elemente Wasser, Bewegung, Ernährung, Heilkräuter und Lebensordnung fachkundig und selbstverständlich in den Alltag integriert und gelebt. Gerade die Kleinsten profitieren stark von der gesunden Lebensweise.   
Nach dem Willkommensgruß auch des Bürgermeisters Franz-Josef Britz in der Kulturhautstadt lauschten alle gespannt Dr. Rarreck, ehemaliger Schalker Vereinsarzt. Er stellte in seinem Vortrag: „Mit Naturheilverfahren so fit wie die Profis!“ die fünf Elemente der kneippschen Lehre sehr anschaulich dar. Dabei machte er deutlich, dass Kneippen im Alltag nicht viel Aufwand kostet. Großen Wert legte er auch auf  "das fünfte Element",  die Lebensordnung. Gerade in der heutigen Zeit sei diese gefährdeter als je zuvor, sehnen sich doch alle nach Entschleunigung und Lebenssinn. Fazit: Nicht nur die Profifußballer können von der kneippschen Lehre profitieren - sondern jeder Einzelne. 
Später rauchten die Köpfe, als es um die Landesverbandssatzung ging. Viele Vertreter der Kneipp-Vereine beteiligten sich konstruktiv an der Diskussion. Zu guter Letzt blickte Landesvorsitzender Günter Puhe optimistisch in die Zukunft. Der Landesverband fördert 2010 die Gesundheitstrainer-Ausbildung  für 20 ehrenamtlich Tätige in den Vereinen bis zu 100 Prozent, um die Vereine zu unterstützen. Viele Aktionen sind in naher Zukunft geplant; so beteiligt sich der Landesverband an der Kulturhauptstadt 2010 und präsentiert sich am 14 Juli auf dem Grasteppich am Willy-Brandt-Platz in Essen. Dazu lädt der Kneipp-Bund jetzt schon herzlich ein.
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Über 90 Kneippianer versammelten sich im Gertrudissaal in Essen. <br />
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Herr Puhe bedankt sich für die Worte der neuen Präsidentin Frau Caspers-Merk. <br />
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